Heizung entlüften: wann es nötig ist und worauf du achtest
Entlüften ist nötig, wenn Heizkörper gluckern oder oben kalt bleiben. Dabei entweicht Luft über das Entlüftungsventil am Heizkörper. Danach sinkt der Anlagendruck, deshalb gehört das Prüfen und gegebenenfalls Nachfüllen immer dazu. Maßgeblich ist die Bedienungsanleitung deiner Heizung.
Vorbereitung
- In der Bedienungsanleitung nachsehen, ob und wie der Hersteller das Entlüften durch den Betreiber vorsieht.
- Entlüftungsschlüssel und ein Tuch oder Gefäß bereitlegen.
- Anlagendruck vorher ablesen.
Ablauf
- Heizung so einstellen, wie es die Anleitung für das Entlüften beschreibt. Viele Hersteller empfehlen, die Umwälzpumpe vorher auszuschalten und kurz zu warten.
- Ventil am Heizkörper langsam öffnen, bis keine Luft mehr, sondern nur noch Wasser austritt.
- Ventil schließen.
- Bei mehreren Etagen unten beginnen und nach oben arbeiten.
- Druck erneut ablesen und bei Bedarf nachfüllen, wie es die Anleitung beschreibt.
Wann der Fachbetrieb ran muss
Wenn du immer wieder entlüften musst, Wasser austritt, das Ventil klemmt oder es um Fußbodenheizung, Wärmepumpe oder Solarkreis geht. Diese Systeme haben oft eigene Entlüftungsprogramme, die der Fachbetrieb startet.
Häufige Fragen
Muss die Heizung beim Entlüften aus sein?
Viele Hersteller empfehlen, die Pumpe vorher auszuschalten, damit sich die Luft oben sammelt. Halte dich an die Bedienungsanleitung deines Geräts.
Warum ist nach dem Entlüften der Druck zu niedrig?
Mit der Luft entweicht auch etwas Wasser. Deshalb nach dem Entlüften den Druck prüfen und bei Bedarf nachfüllen.
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